Donnerstag, 27. Juni 2013

Zuschlag für grüner Strom steigt pro Kilowattstunde

Zuschlag für grünen Strom und Gewässerschutz steigt 2014 auf 0,6 Rappen pro Kilowattstunde

Bern (news-admin): Für die Förderung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien und den Gewässerschutz bezahlen die Schweizer Stromkonsumentinnen und -konsumenten ab 2014 einen Zuschlag von 0,6 Rappen pro Kilowattstunde. Dies hat der Bundesrat in einer Revision der Energieverordnung festgelegt.

Seit Anfang 2009 wird in der Schweiz Strom aus erneuerbaren Energien mit der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) gefördert. Alle Stromkonsumentinnen und -konsumenten bezahlen dafür einen Zuschlag pro verbrauchte Kilowattstunde. Im Juni 2010 hatte das Parlament mit der Änderung des Energiegesetzes entschieden, dass der Bundesrat diesen so genannten Netzzuschlag ab 2013 bedarfsgerecht auf maximal 0,9 Rappen/kWh erhöhen kann. Seit 2012 wird ausserdem ein Zuschlag von 0,1 Rappen/kWh zur Finanzierung von Gewässerschutzmassnahmen erhoben (Revision Gewässerschutzgesetz vom Dezember 2009).

Nachdem der Netzzuschlag zur Finanzierung der KEV und der Gewässerschutz­massnahmen in den Jahren 2012 und 2013 bei 0,45 Rappen lag (0,35 Rp/kWh für KEV, 0,1 Rp/kWh für Gewässerschutz) hebt der Bundesrat diesen für das Jahr 2014 auf 0,6 Rappen/kWh an (0,5 Rp/kWh für KEV, 0,1 Rp/kWh für Gewässerschutz). Für einen 4-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 5‘000 kWh erhöht sich die Belastung damit von 22.50 auf 30 Franken pro Jahr, das sind  7.50 Franken mehr als bisher.

2014 werden mit dem erhöhten Netzzuschlag rund 288 Millionen Franken für die Finanzierung der Massnahmen gemäss Energiegesetz sowie rund 57 Millionen Franken für Gewässerschutzmassnahmen generiert.

Die Erhöhung ist erforderlich, um die Finanzierung der zusätzlichen Produktionsmengen, die 2014 erwartet werden, sicherzustellen. Konkret ist 2014 mit einer Stromproduktion aus erneuerbaren Energien von rund 1,6 Milliarden kWh zu rechnen. Die daraus entstehenden Kosten für die KEV belaufen sich auf knapp 330 Millionen Franken (ca. 50 Millionen Franken mehr als 2013). Zurückzuführen ist diese Zunahme unter anderem auf deutlich grössere Photovoltaik-Kontingente.

 
Hinzu kommen weitere Ausgaben in der Höhe von rund 60 Millionen Franken für die ab Anfang 2014 vorgesehene Einmalvergütung für kleine Photovoltaikanlagen (PV) mit einer Leistung von weniger als 30 kW (gemäss Parlamentarische Initiative 12.400 „Freigabe der Investitionen in erneuerbare Energien ohne Bestrafung der Grossverbraucher" der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats).
Die Kosten für die weiteren Massnahmen, die gemäss Energiegesetz aus dem Netzzuschlag finanziert werden müssen (unter anderem die Rückerstattungen an die Strom-Grossverbraucher, die wettbewerblichen Ausschreibungen sowie die Verluste aus Bürgschaften für Geothermie) belaufen sich 2014 auf voraussichtlich 122 Millionen Franken.

Der gesamte Mittelbedarf für das Jahr 2014 beläuft sich damit auf rund 569 Millionen Franken (= 330 Mio. KEV + 60 Mio. Investitionshilfen kleine Photovoltaik + 122 Mio. weitere Massnahmen + 57 Mio. Gewässerschutz). Er wird durch die vorliegende Erhöhung des Netzzuschlags sowie aus den Reserven der Vorjahre gedeckt. >>weiterlesen

Mittwoch, 12. Juni 2013

Die Energie-Revolution: Freie Energie für alle - unabhängige Energie für Hauseigentümer...



Wir stehen vor dem grössten Strukturwandel der Wirtschaft seit Beginn des Industriezeitalters.

Der Einsatz von erneuerbaren Energiequellen ermöglicht den verminderten Einsatz von fossilen und nicht erneuerbaren Brennstoffen, Kohle, Gas, Erdöl und Uran (Kernkraftwerke).

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Samstag, 11. Mai 2013

Höchster CO2-Wert aller Zeiten infolge Verbrennung fossiler Stoffe wie Kohle, Öl

"Vergiftete Atmosphäre"
Höchster CO2-Wert seit Millionen Jahren
Nach jüngsten Messungen ist die weltweite Belastung mit dem Treibhausgas Kohlendioxid so hoch wie seit zwei Millionen Jahren nicht mehr. Katastrophale Folgeschäden werden befürchtet. (Kohlendioxidbelastung wird seit 1958 gemessen)

Die weltweite Belastung mit dem Treibhausgas Kohlendioxid hat den höchsten Stand seit fast zwei Millionen Jahren erreicht. Die Belastung mit 400 Teilen pro Million (ppm) wurde auf der ältesten Messstation Mauna Loa auf Hawaii gemessen, teilte die amerikanische Nationale Ozeanische und Atmosphärische Behörde (NOAA) mit.

"Was wir heute sehen, ist zu 100 Prozent von Menschen verursacht", sagte NOAA-Wissenschaftler Pieter Tans. Das Verbrennen fossiler Stoffe wie Kohle und Öl mache den Löwenteil des von Menschen verursachten CO2-Anstiegs aus.

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Quelle: DPA / n24.de

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